Making Of
Beginnend im Frühjahr 2025 führte die Vorbereitung und Themenfindung uns Student*innen fast ein Jahr lang durch verschiedene Etappen.
Bei zahlreichen Exkursionen haben wir Hintergrundinfos gesammelt und kuratorische Arbeitsweisen kennengelernt.
Meilensteine waren für unser Projekt…
…der Besuch der deutschen Antidiskriminierungstage ‘Gipfel der Vielfalt’ im Haus der Kulturen der Welt. Hier haben wir Vorträge, Panels und Diskussionen zu Diskriminierungsthemen angehört und konnten so neue Einblicke gewinnen…
… natürlich haben wir uns auch die Ausstellung ‘Auf unbetretenen Wegen’ im Ägyptischen Museum angesehen. Hier wurde uns klar, dass wir eine kritische Aufarbeitung des Themas voranbringen möchten…
… bei der Werkschau des Fachbereich 5 haben wir unseren Zwischenstand präsentiert und konnten wertvolles Feedback der Besucher*innen und Student*innen vor Ort einholen. Hier kam die Idee auf, eine zweite Schachtel mit kernlosen Speisetrauben als Pendant einzubinden…
…unsere Lehrbeauftragte Isabel Alvarez hat uns gezeigt, wie wir Interviews professionell aufnehmen, schneiden und betiteln. Heba Abdel Gawad (Leitende Kuratorin für Anthropologie am Horniman Museum, London) und Prof. Dr. Jochem Kahl (Professor für Ägyptologie an der Freien Universität Berlin und Leiter einer Ausgrabung in Assiut) waren so nett, sich die Zeit zu nehmen, ihr Wissen mit uns in einem Interview zu teilen…
…währenddessen hat Elisabeth einen Animationsfilm gestaltet, in dem die Geschichte des Objekts und der Bezug von uns Student*innen dazu erzählt werden…
…Bei einem Open Call, der im Sommer 2025 lief, wurden Künstler:innen eingeladen, Werke mit der Idee eines Living Archive: ein lebendiges Archiv, das nicht nur bewahrt, sondern Austausch, Bewegung und Neuinterpretationen ermöglicht, einzureichen. Der Open Call hat fast 7000 Menschen erreicht und zahlreiche spannende Einsendungen generiert. Aus allen Einsendungen haben Yupanqui Ramos, Carlos Sfeir und Julia Emslander die Jury überzeugt…
… in Spandau haben wir das Archiv des Stadtmuseums besucht und zum ersten Mal die Traubenkerne gesehen…
…in der Zwischenzeit wurden verschiedene Räumlichkeiten besichtigt. Etwas zu finden, das von Preis, Lage und Größe passt, war schwerer als gedacht. Als wir jedoch die Kiezkapelle betreten haben, waren wir schnell überzeugt…
…in wöchentlichen Sitzungen haben wir alles Gelernte aufbereitet und lose Enden zusammengefügt…
…kurz vor der Ausstellung haben wir eine Plakatkampagne gestartet und Werbung in der U-Bahn geschaltet…
…beim Aufbau hat unsere Ausstellung endlich Gestalt angenommen und wurde mit einer bombastisch besuchten Vernissage eröffnet!