Zum Hauptinhalt / Skip to main content

Curating Peace – Wie Museen zum Frieden beitragen können

Vor dem Hintergrund aktueller globaler Konflikte und gesellschaftlicher Spannungen nimmt die diesjährige Tagung die Rolle von Museen in den Blick. Diskutiert wird, welche Funktionen Museen in diesem Kontext als Orte der Auseinandersetzung, der Erinnerung, Bildung und Vermittlung oder der Begegnung einnehmen können und wo ihre Möglichkeiten sowie ihre Grenzen liegen.
Die Konferenz im April 2026 lädt Wissenschaftler*innen, Museumspraktiker*innen und Kulturschaffende dazu ein, die friedensstiftende Rolle von Museen neu zu denken. Es erwarten Sie spannende Vorträge, Panel Discussions und Workshops. 

Organisiert wird die Tagung wieder von Studierenden des Masterstudiengangs Museumsmanagement und -kommunikation der HTW Berlin. 

Einblicke in die Tagung

Allgemeine Informationen

Montag, 13. April 2026

Akkreditierung 09:30 – 10:00 Uhr

Programm 10:00 – 17:00 Uhr

HTW Berlin
Wilheminenhofstraße 75
12459 Berlin
Gebäude H

https://www.htw-berlin.de/campus/campus-wilhelminenhof/
Lageplan als PDF

Anmeldung über dieses Online-Formular.
MMK-Tagung@HTW-Berlin.de

Programm-Ausschnitt: Montag, 13.April

10:00–10:10Begrüßung und Einführung: Prof. Dr. Oliver Rump (HTW Berlin), anschließend Moderation durch Wiebke Dane und Isabel Wolf
Studierende und Lehrende im Masterstudiengang
Museumsmanagement und -kommunikation
 
10:10–10:30Keynote: Dr. Mariam Salehi
(INTERACT – Zentrum für interdisziplinäre Friedens- und Konfliktforschung – FU Berlin)
 
11:40–12:40

Podiumsdiskussion 1: Mehr als Ausstellen – Aufklärung und Solidarität im Museum
Gäste: Patrick Weaver (Historiker, Antikriegsmuseums Berlin), Jeanne-Ange Wagne (Kunsthistorikerin, Kunstvermittlerin und Kreativschaffende, Berlin), Prof. Dr. Kilian Heck (Kunsthistoriker und stellvertretender Vorsitzender vom Ukraine Art Aid Center)

Moderation: Maike Frick und Jannis Buddatsch

 

13:40–15:10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Workshops 

1) Polyrama
Das Museum der Lebensgeschichten stellt ein eigens entwickeltes Spiel vor, um Lebensgeschichten zu sammeln und Begegnungen zu organisieren, mit anschließender Diskussion über den Einsatz des Spieles.
 2) Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation (in englischer Sprache)
(Ido Sternberg, Trainer für gewaltfreie Kommunikation und HTW Absolvent)
In this workshop, we’ll explore and experience the power of empathy and self-empathy as a foundation to peace. You’ll get an experience with the art of empathic listening as taught in Nonviolent Communication.

3) Keine Macht den Grenzen – Experimentieren mit kritischer Kartografie 
(Lisa Firlus und Johanna Reichel, HTW Berlin) 
Gemeinsam diskutieren wir anhand fiktiver Beispiele über die politische Dimension von Karten und erproben machtkritische Methoden des Kartierens für die museale Praxis.

4) Offener Workshop: Kreativ für den Frieden 
(Josephine Manthey, Maria Pavlova, Lukas Steinberg, HTW Berlin) 
Dieser Workshop lädt alle dazu ein, die einen kurzen Moment der Ruhe und des Friedens brauchen, sich mit uns auszutauschen und eine gemeinsame oder eigene Collage(n) zum Thema „Frieden und Zusammenhalt“ zu gestalten. 

 
15:45–16:35

Podiumsdiskussion 2: Mehr als Publikum – Begegnungsräume im Museum

Gäste: 
Daniel Neugebauer (Kurator, HKW Berlin), 
Dr. Hannah Lotte Lund (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt), 
Nataly Jung-Hwa Han (Vorstandsvorsitzende des Korea Verbandes e.V., Museum der Trostfrauen, Berlin), 
Dr. Iris Berndt (Kunsthistorikerin, Historikerin und Autorin).

Moderation: Heledd Ruddigkeit