Praxisprojekte

Im Rahmen der Praxisprojekte arbeiten Studierende mit Partnern aus der Museumslandschaft Berlin-Brandenburg zusammen und unterstützen sie z.B. bei der Entwicklung und Evaluierung von Ausstellungskonzepten.

2021/2022 | Konzeption von Angeboten über die Dekolonialisierung der Stadtgeschichte, Protest- und Solidaritätsinitiativen

Die Studierenden entwickeln Ausstellungs- und Vermittlungsangebote in zwei Teams. Ihre Semester-Ergebnisse präsentieren beide Teams über begleitende Webkommunikation (über die Webseite Laboratory of Dreams, über Instagram und Facebook) sowie zur Werkschau des Fachbereichs am 16. Juli 2021.

Gruppe Dekollektiv (Kooperationspartner: Dekoloniale + Museum Treptow)
Zum Themenbereich Dekolonialisierung Berlins erarbeiten die Studierenden in Kooperation mit den Partnerinstitutionen Dekoloniale und Museum Treptow neue Inhalte zum Thema koloniale Kontinuitäten im Stadtraum und in den Bereichen Wirtschaft und Mode. Zusätzlich entwickeln sie einen Making-Of-Film über die Ausstellung „ZurückGESCHAUT“ im Museum Treptow. 

Gruppe Active Detectives (Kooperationspartner Jugend Museum Berlin)
Zum Themenbereich Dekolonialisierung, Protest- und Solidarität in Berlin-Schöneberg erarbeiten die Studierenden in enger Kooperation mit der Partnerinstitution Jugend Museum ein digitales Angebot mit und für Berliner Jugendliche im Rahmen des Projekts „Discover History! Act now!“. Sie unterstützen dabei die Konzeption einer kritischen und empowernden Tour, konkret im Format der Actionbond-App durch Berlin-Schöneberg. Dabei evaluieren sie Zwischenschritte bzw. Test-Versionen.

Ansprechpartner_in:
Prof. Dr. Susan Kamel,

Prof. Dr. Tobias Nettke

2020/2021 | Konzeption eines Online-Angebots "Laboratory of Dreams"

Aktuell erleben wir auf globaler, europäischer und regionaler Ebene starke antidemokratische Tendenzen. Gleichzeitig beobachten wir auch eine stärkere Politisierung und neuartige Formen gesellschaftlichen Engagements. Diesem Phänomen widmeten sich die Studierenden des Masters in ihrem Praxisprojekt 2020/2021 in Kooperation mit dem Museum Europäischer Kulturen, dem Museum für Naturkunde und der Stiftung Stadtmuseum. In einem interaktiven und partizipativen Online-Angebot werden verschiedene zeitgenössische Protest- und Solidaritätsbewegungen vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf der Botschaft „Protest und Solidarität bewegen etwas – werdet aktiv!“. Entstanden ist eine interaktive Website namens Laboratory of Dreams, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Ansprechpartner_in
Prof. Dr. Susan Kamel,

Prof. Dr. Tobias Nettke