Abgeschlossene Praxisprojekte

2015/2016 | Konzeption und Evaluation interaktiv-partizipativer Ausstellungselemente

Ziel des Projekts war die Konzeption, Realisierung und Evaluierung von interaktiven und partizipativen Ausstellungselementen in Ausstellungsbereichen von drei Berliner Museen: des Museums für Naturkunde (MfN) Berlin, des Museums Europäischer Kulturen (MEK) sowie des Jugendmuseums Schöneberg Berlin. Mit den Konzepten sollte sowohl die auf den jeweiligen Ausstellungsbereich bezogene Kommunikation von Besucherinnen und Besuchern untereinander gefördert als auch die die Möglichkeit der Partizipation eröffnet werden. Im Ergebnis entstanden eine Evaluation von partzipativen Elementen in Workshops des Jugendmuseums Schöneberg sowie drei Stationen in Sonderausstellungen: Eine partizipative „Panda-Vitrine“, eine Mitmachstation an der Großvitrine zur Biodiversität im MfN sowie eine im MEK in der der Ausstellung „Kulturkontakte. Leben in Europa“.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Tobias Nettke

2015/2016 | Fundraising/Crowdfunding

Nach einer Einführung zu Historie, Planung und Best Practice von Crowdfunding-Kampagnen werden in Gruppenarbeit eigene Crowdfunding-Kampagnen mit Video, Bodytext, Belohnungen und Social-Media-Konzepten erstellt und auf einer Reward-Based-Plattform hochgeladen, um Projekte im musealen Umfeld zu finanzieren und bekannter zu machen. Ziel war es, Ansätze für ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln und während der Kampagne zu optimieren, um eine Blaupause für spätere Crowdfunding-Kampagnen für Museumsprojekte vorweisen zu können.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Oliver Rump

2014/2015 | MURKSEUM: Konzeption einer Wanderausstellung

Für das MURKSEUM, das sich mit geplanter Obsoleszenz auseinandersetzt, erarbeiteten Studierende eine Wanderausstellung (MURKS.SHOWROOM). Dazu entwickelten die drei Arbeitsgruppen "Organisation & Kalkulation", "Begleitprogramm" und "Ausstellungskonzeption" einen Prototypen für ein umfangreiches Finanzierungs- und Leihkonzept sowie ein pädagogisches Programm.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Oliver Rump

Aufeinander gestapelte ausgediente Drucker

2014/2015 | Konzeption einer interaktiven Fotoausstellung

Faszinierende Farben und schockierende Inhalte kennzeichnen die Fotografien von Henry Fair zum Thema Umweltzerstörung. Die Ausstellung wird zeitgleich im Museum für Naturkunde Berlin und einem weiteren Museum gezeigt. Die studentische Projektgruppe entwickelte ein auf Interaktion ausgelegtes Grobkonzept. Neben der gemeinsamen Ideenentwicklung arbeiteten die Studierenden in den fünf Teilgruppen "Antragstellung", "Crowdfunding", "Medienkonzept", "Rahmenprogramm" und "Projektmanagement". Das Konzept entfaltet sich in enger Zusammenarbeit mit den Mentorinnen und Mentoren des Museums. Die Ergebnisse fließen in den weiteren Projektverlauf ein.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Tobias Nettke

Studierende beraten über das Konzept

2014 | Internationalen Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik (MUTEC)

Auf der Internationalen Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik (MUTEC) in Leipzig präsentierte sich die HTW Berlin mit ihren Studiengängen Museumskunde und Museumsmanagement und -kommunikation. Es sollten neue Kontakte geknüpft, bestehende Kontakte gepflegt und Studien- und Kooperationsinteressierte informiert werden.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Tobias Nettke

Prof. Dr. Oliver Rump

2012/2013 | Sonderausstellung im Museum für Islamische Kunst

In einem zweisemestrigen Projekt arbeiteten Studierende an einem Konzept zu einer Sonderstellung für das Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum zum Themengebiet „Orientalische Teppiche“. In der Ausstellungsplanung angedacht waren Teppiche aus den Sammlungen Hamid Sadighi sowie Thyssen-Bornemisza, darunter sensible Exemplare aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Das Museum für Islamische Kunst ist weltweit bekannt für seine einmalige Teppich-Sammlung.

Ansprechpartner
Prof. Dr. Tobias Nettke

Ausstellungsutensilien

2012/2013 | Ein Ausstellungskonzept für das Naturkundemuseum

Die Studiengänge Kommunikationsdesign und Museumsmanagement und -kommunikation entwickelten ein Sonderausstellungskonzept für das Berliner Naturkundemuseum. Inhaltlich ging es um Fossilien aus der Zeit vor 45 Mio. Jahren, die die reichhaltige Fossilien-Sammlung des Geiseltalmuseums (Halle/Saale) beherbergt. Nachdem sich Botschaft und Zielgruppen im Zuge von Faktenrecherche und Brainstormings herauskristallisiert hatten, fuhr eine Delegation nach Halle, um die Fossilien vor Ort in Augenschein zu nehmen. Anschließend wurden Modelle zu einzelnen Themeninseln konstruiert, Objekte ausgewählt sowie erste Vermittlungs- und Marketingkonzepte entwickelt. Das Ausstellungskonzept bietet einen neuen Zugang zum Thema "Fossilien".

Ansprechpartner
Prof. Dr. Tobias Nettke

Ausstellungsmodell

2012 | Konzeptentwürfe für das Museum Europäischer Kulturen

In Kooperation mit den Besucherdiensten der Staatlichen Museen zu Berlin wurden für das Museum Europäischer Kulturen (MEK) Ausstellungselemente für die Zielgruppe "Jugendliche" konzipiert und visualisiert, welche die Dauerausstellung „Kulturkontakte. Leben in Europa“ im MEK ergänzten. Nach der Analyse der gegenwärtigen Ausstellungsinhalte erfolgte die Optimierung ausgewählter Ausstellungsbereiche. In kleinen Teams wurden Inhalte, Gestaltung und Aussagen der einzelnen Bereiche durch ergänzende oder auch völlig neue Umsetzungsideen entworfen. Am Ende des Projektes standen umfangreiche Ideen, die zur Optimierung der Ausstellungskonzeption ausgearbeitet und darüber hinaus in Form von Modellen visualisiert wurden. Besonders den jungen Museumsbesucherinnen und -besuchern wird aufgrund der entwickelten Elemente zu einem zielgruppengerechten Einstieg in das Thema der Ausstellung verholfen.

Historisches Kostüm aus der Dauerausstellung