Karrierebeispiele

Beraterin Change Management

Nach meinem Bachelor-Studium (Kultur und Management) wollte ich mich auf Museen spezialisieren und in kleinen Gruppen mit engem Kontakt zu den Professor_innen studieren. Deshalb fiel meine Wahl auf das Studium an der HTW. Kennzeichnend für den Master MMK war für mich vor allem die Verbindung von Museumswissenschaft mit aktuellen Management-Themen, im Falle meiner Spezialisierung beispielsweise die Einbindung von Change Management-Methoden. Dies ist für meine heutige Arbeit als Beraterin für die Öffnungsprozesse von Museen von unschätzbarem Wert. Denn in Change Management-Prozessen muss ich alle mitnehmen: die Wandeltreiber_innen und Mitarbeiter_innen, die sich zunächst gegen den Wandel wehren.

Stefanie Wiens, Selbständige Beraterin und Gründerin von <Platz da!> Barrierefreie Kulturvermittlung und Prozessbegleitung für Inklusion

© Stefanie Wiens

Leitung Kommunikation und Vermittlung

Ich hatte bereits mein Bachelorstudium an der HTW Berlin absolviert und war sehr angetan von den Studienbedingungen: kleine Jahrgänge, persönlicher Kontakt zu den Professor_innen und Lehrkräften sowie die Verbindung von Theorie und Praxis. In meinem Berufsleben profitiere ich bis heute vom ausgeprägten Praxisbezug und den vielen Möglichkeiten, während des Studiums Kontakte zu Institutionen und Personen zu knüpfen, die im Museumsbereich tätig sind. Ich spreche regelmäßig mit anderen Berufseinsteiger_innen und merke, dass wir hier einen großen Vorsprung gegenüber universitären Abschlüssen haben und uns so der Einstieg in den Berufsalltag leichter fällt.

Katja Zeidler, Leitung Kommunikation und Vermittlung in den KW Institute for Contemporary Art

© Katja Zeidler

Galerieleitung

Ich habe vor dem Master in MMK zwei Jahre als Architektin gearbeitet. Das Besondere während des MMK-Studiums war für mich unter anderem die praktische Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen. In meinem heutigen Berufsleben profitiere ich stark davon, dass ich mich schon während des Masterstudiums in Projekten organisieren musste, gelernt habe Prozesse zu strukturieren und Aufgaben nacheinander abzuarbeiten. Auf die langen Stunden in den verschiedenen Bibliotheken blicke ich heute dankbar zurück: Das Sich-Informieren über verschiedene Kanäle ist in meinem jetzigen Job unabdingbar und sehr wichtig.

Lisa Schultze, Galerieleitung der Editionsgalerie LUMAS Düsseldorf

© Lisa Schultze

Projektmanagerin

Während meines Bachelorstudiums der Altertumswissenschaften kam in mir der Wunsch auf, einen praxisorientierten Masterstudiengang mit Schwerpunkt Museumsarbeit zu belegen. Durch die Praxiserfahrung in zahlreichen Studienprojekten und die Zusammenarbeit mit vielen Berliner Museen konnte ich nach dem Studium gut ins Berufsleben einsteigen. Dank der breit gefächerten Studieninhalte zu verschiedensten Tätigkeiten im Museum, konnte ich im Beruf auch Arbeitszusammenhänge im Museum schneller verstehen.

Mara Hofmann, Projektmanagerin beim Deutschen Museumsbund

© Mara Hofmann

Sammlungskuratorin

Nachdem ich an der HTW Berlin Museumskunde sowie Museumsmanagement und -kommunikation studiert habe, zog es mich nach Abu Dhabi. Dort arbeite ich als Sammlungskuratorin und betreue die Kunstsammlung von königlichen Familienmitgliedern der Vereinigten Arabischen Emirate.

Jana Schmidt, Chief Preparatory der Royal Group (UAE) in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate

© Jana Schmidt

Kulturreferentin

Da ich bereits in meinem Bachelorstudium der Kulturwissenschaften als Nebenjob im Besucherservice des Deutschen Technikmuseum Berlin tätig war, wollte ich im Masterstudium die Praxis mit theoretischem Wissen untermauern. Der Masterstudiengang an der HTW bot für mich die richtige Mischung an Modulen an.
Bei meiner aktuellen Stelle als Kulturreferentin in einer Seniorenresidenz organisiere ich nun alle vier bis sechs Wochen eine neue Ausstellung im Galerieflur des Wohnstifts. Außerdem kuratiere ich eigene Ausstellungen mit Erinnerungsstücken unserer Bewohner_innen. Dabei kann ich auf mein Wissen in der Textproduktion für Museen sowie Ausstellungsgestaltung zurückgreifen. Ebenso führe ich bei Vernissagen Künstlergespräche und bin dankbar für die museumspädagogischen Kniffe aus meiner Studienzeit.

Kirsten Franke, Kulturreferentin im Wohnstift Augustinum Meersburg /Collegium Augustinum gGmbH

© Kirsten Franke

Referentin einer Beratungsstelle Barrierefreiheit

Nach meinem Kunstgeschichtsstudium entschied ich mich für einen Masterstudiengang, der mir auch betriebswirtschaftliche und kommunikationswissenschaftliche Kenntnisse über den modernen Museums- und Kulturbetrieb vermittelt. Ein Teilaspekt war die Barrierefreiheit, die für mich ein ganz wichtiger Aspekt ist. Letztlich habe ich das Thema nun zu meinem Beruf gemacht.
Mit meinem Abschluss bekam ich ein Volontariat im Deutschen Historischen Museum. Heute arbeite ich in der bayerischen Architektenkammer in München als Referentin für die Beratungsstelle Barrierefreiheit. Hier hilft mir mein Wissen aus dem Master, aber auch mein Netzwerk sehr.

Charlotte Röttger, Referentin in der Beratungsstelle Barrierefreiheit an der Bayerischen Architektenkammer

© Charlotte Röttger

Leiter der Museumspädagogik

Ich wollte mich nach meinem Bachelorstudium Kulturwissenschaften und Geschichte in Richtung Museum als Arbeitsplatz orientieren. In besonderem Maße erlernte ich Fähigkeiten zu präsentieren, die man unabhängig von den Inhalten indirekt durchs Studium vermittelt bekommt, da man sehr häufig Referate/Projektpräsentationen hält. Für den Einstieg ins Berufsleben habe ich vom Praxisbezug profitiert, da ich im Lebenslauf neben dem Studium gleichzeitig Nachweise von Praxiserfahrungen liefern konnte (bspw. ein Zertifikat vom Märkischen Museum oder dem Jüdischen Museum). Ich denke, das ist nicht zu unterschätzen, wenn man innerhalb der Museumswelt schon in diverse bekannte Einrichtungen Einblicke erhält oder sogar schon etwas mitgestalten kann.

Torsten Poschmann, Leiter der Museumspädagogik am Braunschweigischen Landesmuseum

© Torsten Poschmann