Fachlicher Beirat

Der fachliche Beirat begleitet die Arbeit der beiden Studiengänge Museumskunde sowie Museumsmanagement und -kommunikation und stellt den nötigen Bezug zur aktuellen Praxis im Rahmen eines Qualitätsmanagements sicher.

Seiteninhalt

Stefanie Kinsky (C/O Berlin)

Stefanie Kinsky studierte Medienwissenschaft sowie Museumsmanagement und -kommunikation in Potsdam und Berlin. Sie arbeitete für verschiedene Online-Magazine als Redakteurin und Fotografin und hat sich auf Online-Kommunikation für kulturelle Einrichtungen spezialisiert. Seit 2012 leitet sie den Bereich Online-Marketing der C/O Berlin Foundation. Darüber hinaus ist sie freiberufliche Beraterin im Museumsbereich und organisiert die jährliche Museumstagung FOCUS.

Dr. Susanne Köstering (Museumsverband des Landes Brandenburg e.V.)

Dr. Susanne Köstering studierte Sozialwesen an der Gesamthochschule Kassel und Geschichte an der TU Berlin. 2001 promovierte sie zum Thema "Natur zum Anschauen. Das Naturkundemuseum im deutschen Kaiserreich". Nach Stationen in der Berliner Geschichtswerkstatt und diversen Museums- und Ausstellungstätigkeiten, darunter dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden und dem Martin-Gropius-Bau Berlin, ist sie seit 2002 Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg.

Léontine Meijer-van Mensch (Jüdisches Museum Berlin)

Léontine Meijer-van Mensch, in Hilversum (Niederlande) geboren, studierte Geschichte und Jüdische Studien in Amsterdam, Jerusalem und Berlin sowie "Schutz europäischer Kulturgüter" in Frankfurt/Oder. Sie arbeitete im Jüdischen Museum Berlin, war Dozentin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und Projektkoordinatorin am Collegium Polonicum in Słubice, Polen. Von 2006 bis zu ihrer Berufung zur Vizedirektorin des Museums Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin 2014 war sie als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Reinwardt Academie (Hochschule der Künste) in Amsterdam tätig. Hier beschäftigt sie sich mit Theorie, Praxis und Ethik von Museen und Kulturerbe. Seit Februar 2017 ist Léontine Meijer-van Mensch Programmdirektorin am Jüdischen Museum Berlin.

Uwe Moldrzyk (Museum für Naturkunde Berlin)

Uwe Moldrzyk studierte Biologie an der TU Darmstadt. Zunächst arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent im Wüstenbiom Project der North Carolina State University (USA) und führte Feldstudien in der nördlichen Sahara durch. Von 1999 bis 2005 war er mit dem Ausstellungsmanagement und der Ausstellungsgestaltung für verschiedenen Museen betraut. 2005 begann seine Karriere im Museum für Naturkunde: bis 2007 war Uwe Moldrzyk Projektleiter "Neue Ausstellung MfN", bis 2010 Leiter der Abteilung Ausstellungsplanung. Seither ist er stellvertretender Leiter der Abteilung für Ausstellungen und Leiter der Abteilung für Ausstellungsplanung, ebenfalls im Museum für Naturkunde.

Dr. Jörg Morré (Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst)

Dr. Jörg Morré hat Geschichtswissenschaften, Russistik und Erziehungswissenschaften an der FU Berlin und der Universität Hamburg studiert. Nach einem Referendariat im Hamburger Schuldienst war er von 1996 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Gedenkstätten Sachsenhausen und Bautzen. Seit 2009 hat er die Funktion des Direktors im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst inne.

Andrea Prehn (Institut für Museumsforschung)

Die Diplom-Kulturwissenschaftlerin arbeitet im Referat Kulturstatistik und Besucherforschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, hier beteiligt an einer jährlichen Gesamterhebung in deutschen Museen, Pflege der Datenbanken zu allen deut­schen Museen, Ausstellungshäusern und Sonder­ausstellungen. Zudem realisiert Andrea Prehn freiberufliche Projekte zur Evalua­tion von Museen, Sonderausstellungen und Veranstaltungen und lehrt  an der HTW Berlin und der Fachhochschule Joanneum in Graz zur Besucherforschung und zum Museumsmanage­ment.

Paul Spies (Humboldt Forum Berlin)

Paul Spies wurde 1960 in Amsterdam in den Niederlanden geboren. Der diplomierte Kunsthistoriker und Archäologe der Antike gründete gleich nach dem Studium mit zwei Kollegen das kunsthistorische Büro D'arts. Dort war er 21 Jahre lang tätig bis er 2009 für das Amt des Direktors im Amsterdamer Stadtmuseum berufen wurde. Seit 1. Februar 2016 ist er Direktor des Stadtmuseums Berlin und Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum.

Matthias Wiedebusch (Amt für Weiterbildung und Kultur, Museen Treptow-Köpenick)

Matthias Wiedebusch studierte Museumskunde an der HTW Berlin. Während des Studiums war er als studentischer Mitarbeiter bei den Museen Treptow-Köpenick (Bezirksamt Treptow-Köpenick, Berlin) beschäftigt. Seit 2015 ist er dort Museumspädagogischer Mitarbeiter und für die Konzeption, Umsetzung und Evaluation der Bildungsangebote in allen Einrichtungen der Museen Treptow-Köpenick verantwortlich. Außerdem wirkte er an Konzeption und Realisierung verschiedener Ausstellungsprojekte mit, u. a. ist er einer der Kuratoren der Ausstellung „zurückGESCHAUT“ zur "Ersten Deutschen Kolonialausstellung" von 1896. Er ist Mitglied des Kuratoriums für die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche.