ÄNDERUNG: Die 4. HTW-Lecture Series steht bevor...

ÄNDERUNG:

Die  4. HTW-Lecture Series findet nicht wie angegeben am 13.Juli.2017 statt sondern verschiebt sich auf einen Termin im Wintersemester 2017/2018! Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.

Ort und Zeit wird noch bekannt gegeben.

Prof. Carmen Mörsch: Die Bildung der A_N_D_E_R_E_N mit Kunst: Kunstvermittlung, Kolonialität und weisse Weiblichkeit.“

In dem Vortrag wird es am Beispiel Grossbritannien um eine historische Rekonstruktion der Feminisierung und des Paternalismus in der Kunstvermittlung gehen. Darin werden einige Überlegungen dazu angestellt, was a) die Tatsache, dass dieses Arbeistfeld weiterhin überwiegend aus weissen Cisfrauen besteht und b) der für das Arbeitsfeld hegemoniale Diskurs eine_r defizitären Anderen, die_der durch Kunstvermittlung verbessert/gerettet werden müsste, mit Nationenbildung, Empire und Kapitalismus zu tun haben. Vor diesem Hintergrund werden Überlegungen zu Kunstvermittlung als hegemoniekritischer und ermächtigender Praxis angestellt.

Carmen Mörsch ist Leiterin des Institute for Art Education (IAE) der Zürcher Hochschule der Künste. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunstvermittlung als kritische und künstlerische Praxis sowie Geschichte der Kunstvermittlung. Von 2004 bis 2008 war sie Juniorprofessorin für Materielle Kultur und ihre Didaktik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie ist Mitglied des internationalen Netzwerks „Another Roadmap for Arts Education“.